Im Laufe meiner Auseinandersetzung mit dem Marketing driven by data konnte ich immer wieder bestimmte kritische Schlüsselpositionen identifizieren, deren Besetzung und Funktion den Erfolg eines data-driven Marketings ganz erheblich beeinflusst.
Drei Schlüsselpositionen für den Erfolg
Bevor ich die meiner Meinung nach drei wichtigen Schlüsselpositionen aufliste und erkläre, gibt es vorab zunächst eine kleine Grafik, die Funktionen und Beziehungen untereinander veranschaulicht.
Analysten - die zentrale Rolle
Die (Data-) Analysten nehmen in einer Unternehmenskultur, die driven by data sein will, eine wichtige Rolle ein. Innerhalb der Schlüsselpositionen sind sie einerseits die Anforderer von Daten und andererseits die Verwender der verschiedenen Tool, mit deren Hilfe sie Erkenntnisse gewinnen und Handlungsempfehlungen ableiten. Diese werden dann durch ihre Rolle im gesamten unternehmerischen Kontext an die zuständige Kollegen weitergegeben und umgesetzt. Der Analyst verbindet also die Daten mit dem operativen Marketing.
Java-/ HTML-/ CSS- & co Spezialisten - Datenbeschaffung
Eine für mich zunächst einmal einfach klingende Rolle ist die der "Programmierer", auch, wenn "Programmiersprachenkundige" hier besser passt. Was ganz einfach mit Datenbeschaffung überschrieben ist, bedeutet im Klartext, alle relevanten Programmiersprachen zu verstehen, APIs anzuzapfen, in der Lage zu sein, Trackingcodes einzubauen und zu modifizieren und die Daten in einer Form aufzubereiten, in der sie der Tool-Spezialist auch verwenden kann.
Tool-Spezialisten - die technisch zentrale Rolle
Ohne sein Tool zur Datenverarbeitung oder Datenaufbereitung ist ein Analyst kein Analyst. Deshalb muss es Spezialisten geben, die in der Lage sind, auf Basis einer Flut von Daten und einem Meer von Anforderungen der Analysten mit Hilfe eines guten Tools, die Daten auch zu visualisieren. Auch, wenn natürlich gerne vorgefertigte Tool-Lösungen von iBM, Google und co verwendet werden, muss oftmals individuell angepasst oder selbst, den Anforderungen der Analysten, den Vorgaben des gesamten IT-Departments und den Grenzen der Ressourcen entsprechend, weiterentwickelt werden.Size matters?
Das Wortspiel sei mir verziehen, doch trifft es in diesem Fall sehr gut zu, denn:
Natürlich macht es einen Unterschied, ob ein Unternehmen fünf oder fünftausend Mitarbeiter hat und auch, ob eine Arztpraxis nebenbei und aus reinem Interesse mal wissen will, wer eigentlich so auf der Homepage vorbeischaut, oder ob es um die Optimierung ganzer Marketingkanäle geht. So ist es durchaus gut möglich, dass eine Person mehrere Positionen inne hat oder eine Position eben durch mehrere Positionen bedient.
Wichtigste Feststellung sollte an dieser Stelle sein,
dass Marketing driven by data mehr ist,
als bloß ein Analyst oder eine Unternehmenskultur.

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